Polizei besucht mündersche Kitas

Von Gerhard Honig

Polizeikommissar Achim Rust und sein stolzer „Schüler“ Kasimieras (6)
Polizeikommissar Achim Rust und sein stolzer „Schüler“ Kasimieras (6)

Hoher Besuch in der Kita: auf dem Hof parkt ein Streifenwagen und die Kinder sind erstmal schwer beeindruckt. Was passiert jetzt? Die Spannung löst sich, als ein freundlicher und unbewaffneter Kommissar ins Haus kommt, sich als Achim Rust vorstellt und den Kleinen zunächst kindgerecht die Aufgaben und Ziele der Polizei als „dein Freund und Helfer“, jedoch inklusive Anlegen von Handschellen, erläutert.

Später geht es in kleinen Gruppen nach draußen, Rust beantwortet geduldig die Fragen seiner neuen „Freunde“ und alle dürfen sich einmal in den Streifenwagen setzen mit blinkendem Blaulicht auf dem Dach, Kelle und Funkgerät in die Hand nehmen, Absperrbaken anfassen und sich damit einen Moment als Amtsperson fühlen. Rust: „Diese Aufklärungsaktion läuft einmal jährlich nach folgendem Muster ab: am ersten Tag sind wir im Kindergarten für alle Altersstufen, am zweiten kommt nur die Gruppe der zukünftigen Grundschulkinder zu uns in die Dienststelle, wo ihnen der Polizeialltag, die Wache und der Gewahrsamsraum (Kindermund: „Gefängnis“) gezeigt werden. Auch Fingerabdrücke werden ihnen abgenommen, allerdings nur zum Mitnehmen nach Hause. Alles beginne mit einem gesunden Frühstück, und zwar nach und nach in allen Kindergärten im Bereich der Stadt Bad Münder, erläutert der Kommissar abschließend.

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